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Lupus erythematodes

Informationen für Betroffene und Angehörige

Lupus erythematodes (LE)

Der Name Lupus erythematodes leitet sich von dem lateinischen Wort (lupus) für „Wolf“ und dem griechischen Wort (erythema) für „Röte, Entzündung“ ab. Vermutlich erhielt die Krankheit ihren Namen von zwei Symptomen, die bei einigen Erkrankten zu beobachten sind: Hautschädigungen, die früher mit Wolfsbissen verglichen wurden, und Hautrötungen im Gesicht.


Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die unter der Bezeichnung Lupus erythematodes zusammengefasst werden. In erster Linie gibt es zwei Hauptformen: den systemischen Lupus erythematodes und Lupus erythematodes mit Hautmanifestation. Darüber hinaus werden einige Syndrome, die diaplazentar übertragen werden, zum Lupus erythematodes gezählt.

Formen von systemischem LE:
Systemischer Lupus erythematodes (SLE)
Medikamenteninduzierter Lupus erythematodes

Formen von Hautlupus:
Lupus erythematodes cutaneus chronicus discoides (cdLE)
Subakuter kutaner Lupus erythematodes
Akuter kutaner Lupus erythematodes

Neonatale Lupus-erythematodes-Syndrome:
Kongenitaler Herzblock (Herzrhythmusstörungen)
Neonataler Lupus erythematodes mit kutaner, hämatologischer und Leberbeteiligung

Häufigste Form von Lupus erythematodes

Die häufigste Form von LE ist der systemische Lupus erythematodes. Dennoch zählt diese Erkrankung mit einer von der Deutschen Rheuma Liga geschätzten Prävalenz von ca. 16.000 bis 41.000 Betroffenen in Deutschland zu den seltenen Erkrankungen. Der Großteil der SLE-Patienten (rund 90 %) sind Frauen, meist im Alter von 20 bis 40 Jahren. SLE wird zu den Kollagenosen gezählt, d. h. es handelt sich um eine Krankheit des Bindegewebes bzw. der im Zwischengewebe liegenden (interstitiellen) Fasern. Kollagenosen sind Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

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Lupus erythematodes: News von Curado.de

  • Zellulärer DNA-Sensor alarmiert bei Erbgut-Invasion 22.01.2009
    Viren und Bakterien hinterlassen im Körper oft auffällige Spuren. So kann bei einer Infektion Erreger-DNA freiwerden, die dann die körpereigenen Abwehrtruppen auf den Plan ruft. Dazu verfügt jede Körperzelle im Zellplasma über eine Art DNA-Sensor, der bei fremdem Erbgut Alarm schlägt.